Bilder, Collagen und Plastiken von Harald Kille beim Kulturkreis Sulzfeld

Harald Kille - "Anschlag in Hanau"

Der Kulturkreis Sulzfeld präsentiert zum Jahresbeginn vom 22. Januar bis zum 12. Februar 2023 neue Arbeiten von Harald Kille aus Oberderdingen in der Galerie im Bürgerhaus. Der Künstler ist kein Unbekannter in Sulzfeld: seine großformatigen Werke waren bereits 1996 und 2007 im Bürgerhaus zu sehen.

Harald Kille stammt aus Villingen-Schwennigen und hat zunächst die freie Kunstschule Stuttgart besucht. Von 1978 bis 1984 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Max G. Kaminski und Hiromi Akiyama. Nach einem Stipendium der Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg erhielt er 1987 ein DAAD-Stipendium für Griechenland. Zuvor lange Jahre in Karlsruhe, lebt und arbeitet er nun seit 2012 in Oberderdingen.

In 12-teiligen Serien behandelt Harald Kille Zeitthemen. Aus fotografischen Vorlagen entsteht eine Malerei, die Vergangenheit und Gegenwart, Möglichkeiten der alten und neuen Kunst, verbindet. In der Sulzfelder Ausstellung zeigt er den 2021/22 entstandenen Zyklus Corona-Zeit II, in dem Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen, AfD im Bundestag, aber auch außereuropäische Themen wie der Militärputsch in Myanmar, Kriegs­verbrechen im Kongo etc. verhandelt werden.

Außerdem präsentiert er in der Ausstellung Collagen und Kleinplastiken (Köpfe aus gebranntem Ton). In den Collagen werden Zeitungsbilder in einen neuen Zusammenhang gestellt und mit Wortgebilden des medialen und politischen Diskurses kombiniert.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, den 22. Januar 2023, um 11 Uhr im Bürgerhaus Sulzfeld, Hauptstr. 95, statt. Die Einführung erfolgt durch Clemens Ottnad, Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg e.V.

Die Ausstellung ist sonntags von 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags jeweils von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.kulturkreis-sulzfeld.de.

 

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