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Lagerhaus Sulzfeld – Langjähriger Leiter verabschiedet

Klaus Brusenbauch steht für das „Lagerhaus“ in Sulzfeld schlechthin. Aufgrund der eintretenden Rente des langjährigen Marktleiters überreichte Bürgermeisterin Sarina Pfründer ein kleines Abschiedsgeschenk als Dank für seinen jahrzehntelangen Einsatz in Sulzfeld. Im Zuge seines Abschieds beantwortete der Richener Brusenbauch einige Fragen zu seiner Zeit im sogenannten Sulzfelder „Lagerhaus“. Seine Position wurde von Frank Friederich aus Mühlbach übernommen.

Wie lange gibt es das sogenannte „Lagerhaus“ und wie lange sind Sie schon dort tätig?

Das Lagerhaus gibt es seit 1956 und ich bin seit September 1973 beim Lagerhaus tätig.

Wie kamen Sie zu Ihrer Tätigkeit als Marktleiter im Sulzfelder „Lagerhaus“?

Nachdem ich meine Bewerbung bei der Chefsekretärin „Fräulein Maier“ meines damaligen Chefs Karl Stiefel abgegeben hatte, wurde ich eingestellt. Ab dem 3. September 1973 habe ich beim damaligen Filialleiter und meinem späteren Chef Herbert Meixner ein halbes Jahr in Sulzfeld gelernt. Danach war ich für einen Monat in der Buchhaltung der Zentrale in Eppingen tätig. Bis 1976 habe ich dann die Filiale in Mühlbach geleitet. Im Anschluss daran ging ich zwei Jahre zum Bund und übernahm bei meiner Rückkehr die Filiale in Rohrbach. 1979 wurde ich dann zu Herbert Meixner nach Eppingen berufen und durfte ab demselben Jahr die Marktleitung der Filiale in Sulzfeld antreten. Seit April 2020 bin ich jetzt in Rente.

Gibt es besondere Erlebnisse, die Sie in Ihrer Zeit als Marktleiter beim „Lagerhaus“ in Sulzfeld miterleben durften?
In den fast 50 Jahren, in denen ich beim Lagerhaus tätig bin, habe ich so einiges miterleben dürfen. In der Zeit fanden Ereignisse statt wie Siloumbau und der Bau einer Düngerhalle. 2003 ist das Lagerhaus in Sulzfeld um den Laden erweitert worden.
Eine meiner Hauptaufgaben während der Zeit im „Lagerhaus“ war der Verkauf von Weinbauartikeln, losen Düngermitteln und losen Futtermitteln an die ortsansässigen sowie an die Landwirte in der unmittelbaren Umgebung um Sulzfeld. Weiter war ich für den Verkauf im Raiffeisenmarkt Sulzfeld zuständig. Gegen Ende des Jahres 2000 war der Markt in Sulzfeld beinahe für den Verkauf der gesamten Weinbauartikel verantwortlich. Auch war ich viel bei Außendiensttätigkeiten unterwegs gewesen.
Im Zuge meiner Arbeitszeit durfte ich rund 20 Auszubildende betreuen. Viele sind nach ihrer Zeit der Ausbildung auch beim „Lagerhaus“ geblieben. Einer davon ist sogar Prokurist geworden. Zu den meisten meiner Azubis pflege ich noch guten Kontakt.
Wir wünschen Klaus Brusenbauch für die Zukunft und den Ruhestand alles Gute!