Bürgermeisteramt Sulzfeld
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Bürgermeisterin Sarina Pfründer und Bürgermeister Wolfgang Bratzel (m.) mit dem stellvertretenden Kommandanten Martin Meergraf aus Sulzfeld (l.) und Kommandant Erik Stephan bei der Übergabe des Katastrophenschutzfahrzeugs
Die Gemeinden Zaisenhausen und Sulzfeld können sich über einen Zugewinn an Sicherheit freuen. Denn am vergangenen Montag wurde ein nagelneues Feuerwehrfahrzeug in Betrieb genommen, welches insbesondere für die Bekämpfung von Katastrophen ausgestattet ist. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Feuerwehrhaus Zaisenhausen übergab der Erste Landesbeamte Knut Bühler das Fahrzeug seiner Bestimmung. Neben den Bürgermeistern aus Sulzfeld, Zaisenhausen und Bretten nahmen rund 40 Feuerwehrleute aus beiden Gemeinden daran teil.
LF-KatS heißt die offizielle Bezeichnung des Fahrzeugs und in Feuerwehrkreisen ist schnell klar, was das Fahrzeug alles kann: Neben 1000 Litern Wasser für einen Schnellangriff bei Bränden führt das Allrad-Fahrzeug alle Instrumente mit, die für einen umfangreichen Zivilschutzeinsatz notwendig sind. Ein Mannschaftsraum mit sieben Sitzplätzen bietet Platz für eine Staffelbesatzung.
Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug übernahm das Bundesministerium des Inneren. Insgesamt werden dem Land Baden-Württemberg 120 solcher Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Diese werden dezentral bei den Feuerwehren stationiert. Damit soll ein flächendeckender Bevölkerungsschutz sichergestellt werden. Bühler betonte in seiner Rede: „Der Bund hat jederzeit Zugriff auf die Fahrzeuge. Es kann also vorkommen, dass kurzfristig in Katastrophenfällen wir Hochwasser, Großbränden und dergleichen, die Fahrzeuge inklusive Mannschaft abgezogen werden.“ Dies ist letztlich auch der Grund, warum diese Fahrzeuge nicht in der kommunalen Beschaffungsplanung für das Feuerwehrwesen berücksichtig werden dürfen. „Als Gegenleistung für die Einsatzbereitschaft können die Wehren über die Fahrzeuge frei verfügen.“
Neben den Wehren aus Sulzfeld und Zaisenhausen, die das Fahrzeug gemeinsam nutzen werden, wurde auch der Freiwilligen Feuerwehr Bretten ein solches Fahrzeug zugeteilt. Stationiert wird dieses im Standort Diedelsheim. Der Landkreis Karlsruhe, der insgesamt sechs Einsatzfahrzeuge zur Verfügung gestellt bekam, übernahm die Auswahl der Standorte selbst. „Wir haben uns für Wehren entschieden, die äußerst vorbildlich arbeiten und wo sichergestellt ist, dass die Fahrzeuge pfleglich behandelt werden“, so der Erste Landesbeamte Bühler. Einmal mehr also ein Lob für die herausragende Zusammenarbeit der Floriansjünger aus Sulzfeld und Zaisenhausen.